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Bin ich ein schlechter Mensch? (#572)

Bin ich ein schlechter Mensch?
Foto von Liza Summer von Pexels

Inhalt

Bin ich ein schlechter Mensch? (#572)

Bin ich ein schlechter Mensch?

Ist es wirklich SchwĂ€che, wenn Du sagst, Du brauchst Ruhe oder Zeit fĂŒr Dich?

Ist es wirklich SchwĂ€che, wenn Du Dich nicht immer vor Menschen stellst, um sie zu schĂŒtzen?

Und ich spreche hier nicht von Deinen Kindern, sondern als Beispiel von Kollegen oder Freunden, die ihren Mund selbst nicht aufmachen, wenn sie ungerecht behandelt werden.

Ist es wirklich SchwĂ€che, wenn Du dich entscheidest, keine Verantwortung fĂŒr jemanden anderen zu ĂŒbernehmen?

In meinen Coachings bekomme ich immer wieder die Frage gestellt:

Bin ich jetzt egoistisch, wenn ich einfach mal an mich denke?

Eine Kundin fragte mich, ob sie jetzt ein schlechter Mensch sei, dass sie mehr Zeit fĂŒr sich in Anspruch nimmt und nicht sofort auf Knopfdruck fĂŒr ihre Mutter da sei.

NEIN! Du darfst das! Du bist das Wertvollste in Deinem Leben!

Das ist doch egoistisch

Wir sind jedoch hÀufig so erzogen worden, dass es sich eben nicht schickt, zuerst an sich selbst zu denken.

  • Nu nimm dich mal zurĂŒck!
  • Waaaas? Du willst Dich jetzt selbstĂ€ndig machen, die Kinder sind doch noch so klein!
  • Wie Du pflegst Deine Mama / Deinen Papa nicht, das wĂŒrd‘ ich nicht machen.

Kennst Du solche Aussagen?

Es gehört sich doch nicht, sich selbst das 1. StĂŒck Kuchen, auch im ĂŒbertragenen Sinne, zu nehmen.

Erst die anderen, erst die Eltern, erst die GĂ€ste


Der Esel kommt immer zum Schluss kenne ich noch aus meiner Kindheit.

Wenn dann jedoch der Wunsch sich selbst ernst und wichtig zu nehmen, sich selbst an die 1. stelle zu stellen, dann entsteht eben dieses komische GefĂŒhl, die Frage an sich und andere:

  • Bin ich ein schlechter Mensch?
  • Bin ich jetzt böse?
  • Ist mit mir etwas falsch, falsch, dass ich so denke?

Wenn Du nicht JA zu Dir sagst

In diesem Podcast geht es um:

  • 100 % Eigenverantwortung
  • Es ist StĂ€rke, ja zu Dir zu sagen
  • Es ist StĂ€rke fĂŒr DICH einzustehen
  • Es ist StĂ€rke ĂŒber Deine GefĂŒhle zu sprechen und sie auch zu zeigen.

Denn keiner kann und darf Dir Deine GefĂŒhle absprechen.

Das was Du brauchst, was DIR gut tut, was du willst oder eben auch nicht willst, zeigen deine GefĂŒhle.

Denn Deine PLD sind gelebte GefĂŒhle, das wiederhole ich sehr gern. Du kennst diese Aussage von mir sicherlich bereits aus anderen Podcast von mir.

Was die Konsequenzen sein können, wenn Du eben nicht auf dich achtest, beschreibt eine Erfahrung einer Kundin von mir.

Sie hat nicht auf sich aufgepasst und erzĂ€hlte mir, sie steht so neben sich. (Hör mal genau hin, allein dieses Aussage: „Ich stehe neben mir“ zeigt auf, dass sie nicht mit sich selbst verbunden ist, sondern immer schön im Außen geschaut hat, was die anderen brauchen.)

Dann hat sie sich gleich morgens ĂŒbergeben. Ihr Verhalten ist ihr so auf den Magen geschlagen, dass sie sich im wahrsten Sinne des Wortes ĂŒbergeben hat. Denn sie hat einfach zu viel gegeben.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie der Körper mit uns spricht.

Wie die Symptome im ĂŒbertragenen Sinne immer wieder passen.

Sie hat intrinsisch den PLD Idealismus und Realismus.

  • Das bedeutet, einerseits ist es ihr wichtig, Gerechtigkeit fĂŒr alle zu haben, freut sich wenn sie helfen kann und gibt gern.
  • Gleichzeitig hat sie allerdings genauso hoch den PLD Realismus ausgeprĂ€gt. Das bedeutet Gerechtigkeit fĂŒr sich selbst. Sie darf da also sehr stark auf die Balance achten, wo gibt sie mehr, und wo lĂ€sst sie ihr RetterinnenkostĂŒm im Kleiderschrank.

Der Körper hat ihr da eindeutige Signale gegeben:

In dem Moment, in dem sie zu viel gegeben hat, sich quasi ĂŒbergeben hat, hat ihr Körper das eindeutig gezeigt.

Ihr ging es eigentlich schon mittendrin schlecht, Schwindel zeigte sich, ihre Augen haben geflackert. Der Körper hat mehr als laut geschrieben
Sie hat immer weiter gegeben. Hat sich im wahrsten Sinne ÜBERgeben. Aufgehört hat sie nicht, denn ihr schlechtes Gewissen, hat es ihr verboten.

Ihr Gedanke:

Ich bin ein schlechter Mensch, wenn ich mich abgrenze und an mich selbst denke.

Ihre falschen Gedanken haben sie quasi dahin getrieben. Ihr Verhalten hat sich dem BedĂŒrfnis der anderen angepasst und nicht dem, was sie wirklich will.

Die Angst Fehler zu machen, nicht genug zu machen, retten zu wollen. Immer wieder der Versuch, retten zu wollen. HĂ€ufig jedoch auch Menschen, die sich selbst nicht retten lassen wollen.

Kennst Du solche Situationen auch? Die Frage ist, worauf willst Du noch warten, bis sich etwas Àndert?

Die anderen werden sicherlich nicht einlenken.

Was kannst DU jetzt konkret Machen?

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Egoismus ist auch WertschÀtzung

Meine Kundin hat nun eine Entscheidung getroffen. Sie sagt jetzt selbst:

„Ich denke erst an mich und dann an die anderen“

Das ist auch mein Impuls an Dich!

Setze Dir erstmal die Sauerstoffmaske auf, damit Du fĂŒr Dich genĂŒgend Energie hast, erst dann gebe sie weiter.

Und dann frage die Person, die Du retten willst, ob sie selbst auch bereit ist 100 % Eigenverantwortung fĂŒr sich selbst zu ĂŒbernehmen.

  • Ist diese Person bereit, Deine Leistung zu honorieren. Ob in Geld und oder andere WertschĂ€tzung und Anerkennung.
  • Wenn sie das nicht tun will, dann kannst Du zuschauen, wie Deine Energie immer mehr in den Keller rast. Spare diese Energie fĂŒr DICH auf und wenn Du jemanden retten willst, dann rette die Menschen, die auch bereit sind sich selbst zu bewegen und Dich wertzuschĂ€tzen.

Insbesondere Freunde und Freundinnen, beim Vater und der Mutter kommt hĂ€ufig dieses schlechte GefĂŒhl, nicht genĂŒgend getan zu haben.

Schuldzuweisungen und VorwĂŒrfe gegen dich werden da gern in letzter Konsequenz ausgesprochen. Wenn das in Deinem Umfeld so ist…

Nimm diese Schuld nicht als Deine an.

Lass Dir bitte niemals wieder ein schlechtes Gewissen einreden.

Du darfst an Dich selbst denken! Wenn Du nicht an Dich denkst, wer macht es denn dann?

Es gibt einen schönen Satz:

Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

Das bringt es auf den Punkt.

Und das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern einzig und allein mit WertschĂ€tzung. Dir und anderen gegenĂŒber.

Denn wenn Du weiterhin nicht an dich denkst, weiterhin ĂŒber deine Grenzen gehst, dann kann es sein, dass du so wie meine Kundin einfach so zusammenbrichst, es dir auf den Magen und auf den Kopf schlĂ€gt.

Das Leben ist zu kostbar, als es krank im Bett zu verbringen.

Weißt du, was die meisten Menschen sagen, die im Sterbebett liegen sagen?
HĂ€tt ich doch bloß mehr fĂŒr mich getan und mehr Spaß gehabt.

Bitteschön. Du hast jetzt, heute und hier die Wahl.

  1. Die wichtigste Beziehung die Du haben kannst, ist zu Dir selbst. Wenn es Dir gut geht, geht es auch anderen gut. So einfach ist es.
  2. Dein Verhalten darfst Du selbst verĂ€ndern. Das tut niemand anderes fĂŒr dich. Bitte tu dir selbst den Gefallen, bevor du andere fragst, ob du darfst oder eben nicht, frage dich selbst, was WILLST DU? Was gibt Dir ein gutes GefĂŒhl und Kraft und Energie?
  3. Versuche nicht mehr, anderen zu gefallen. Oder sie schlimmstenfalls um ihre Erlaubnis zu bitten. DU darfst DICH ernst nehmen. DU darfst dich selbst wertschÀtzen. WIE auch immer das bei Dir aussieht. Was auch immer Dir in dem Moment Kraft gibt.

Dein Leben findet jetzt statt, das ist hier kein Probelauf.

Heute hier und jetzt ist der Zeitpunkt, den Du fĂŒr DICH genießen darfst.

Ich zeige es Dir gern in meinem Coaching, wie leicht es geht. Wie Du anhand Deiner PLDÂź erkennst, was DU wirklich wirklich willst und wir eine Kundin passend sagte, nachdem sie ihre PLD kennengelernt hat:

Jetzt habe ich endlich offiziell die Erlaubnis, das zu tun, was ich wirklich will.

Melde Dich bei mir, ich freue mich sehr, Dir all das aufzuzeigen, was in Dir steckt und Dich glĂŒcklich macht.

Hier findest Du mich!

Deine Bettina

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